Referenzen Ghostwriting

Hier finden Sie Informationen zu Ghostwriting-Auftragsarbeiten vom Textschöpfer.

Referenzen Ghostwriting und Texterstellung

Die folgenden Referenzen zu Ghostwriting-Auftragsarbeiten darf ich Ihnen mit freundlicher Genehmigung meiner Textschöpfer-Kunden präsentieren.

​Short Story Beitrag zu „Accelerometric Transcription“

Johannes Lenzgeiger, 2024, Künstlerbuch/Katalog

ISBN: n.a.

Der Beginn von "Keine neue Maschine", einer postapokalyptischen Geschichte um einen seltsamen Turbinenkult

Carlos-2VIT hatte den Weg durch das ausgetrocknete Flussbett gewählt. So vermied er das Gelände, das abwechselnd vom Geröll eingestürzter Ruinen und den kreuz und quer übereinander gefallenen Resten uralter abgestorbener Bäume unwegsam gemacht wurde. Der breite Boden des Flussbettes lag etwa drei Meter unterhalb des Niveaus der trostlosen zerstörten Landschaft. Carlos-2VIT spürte die heiße Mittagssonne im Nacken, die in den letzten zweihundert Jahren eine Wüste aus der einst fruchtbaren Flussregion gemacht hatte. Seine Temperaturfühler sagten ihm, dass es 38 Grad warm war – im Schatten, wenn es denn bei der hochstehenden Sonne einen Schatten geben würde.

„Mein bewegtes Leben“

Manfred Görlitz, 2024, privat (nicht veröffentlicht)

ISBN: n.a.

Zum Inhalt von "Mein bewegtes Leben"

Manfred Görlitz, als Jugendlicher geflüchtet und vertrieben, dann einer der ersten Soldaten in der neuen Armee einer jungen Bundesrepublik. Eine Sammlung von Geschichten über die ernsten und heiteren Seiten des Soldatenlebens. Eine Erzählung darüber, wie Sport auch im hohen Alter nicht nur den Körper, sondern Geist und Seele fit hält. Aber nicht zuletzt auch eine Geschichte darüber, dass die Familie das Wichtigste im Leben ist.

„Fuchs, du hast mein Herz gestohlen!“

Benita Koepff / Alexander Schackow, 2023, BoD

ISBN: 978-3738633320 (Softcover) und 978-3739208596 (Hardcover)

Zum Inhalt von "Fuchs, du hast mein Herz gestohlen!"

Das Verhältnis von Füchsen und Menschen ist von Missverständnissen geprägt. Seit dem Mittelalter gilt „Reineke“ Fuchs als listiger Räuber, der Gänse und andere Nutztiere umbringt und außerdem die Tollwut verbreitet. Dieses Buch geht solchen Mythen auf den Grund und räumt mit ihnen auf. Wissenschaftlich fundiert legen die Autoren dar, wie der Fuchs lebt und dass er eine wichtige Rolle im Öko-System einnimmt. Die Praktiken der Fuchsjagd, der in Deutschland jährlich eine halbe Million Tiere zum Opfer fallen, werden schonungslos aufgedeckt und die Gründe der Jagd werden als Vorwände entlarvt. Mit persönlichen Erfahrungsberichten aus ihrer Fuchsstation zeichnen die Autoren das Bild eines empfindsamen Lebewesens, welches sich den Respekt der Menschen verdient hat. Altes und neues Wissen zum Fuchs werden frisch aufbereitet.

„Der rote Kater“

Privatkunden, 2020, nicht veröffentlicht

Referenz zum Motto-Produkt „My Pet Hero“

Leseprobe zu "Der rote Kater"

Konzentriert schob Thomas das letzte Brett über die Auflage der kreischenden Kreissäge und zerteilte es. Nach einem kurzen, prüfenden Blick auf die Schnittkante, dessen Ergebnis ihn zufrieden stellte, betätigte er den Hauptschalter der Säge. Er genoss die Stille, die sich jetzt langsam entwickelte. Das Drehgeräusch des nachlaufenden Sägeblatts ebbte nur allmählich ab, während in gleichem Maße der Nachhall des Kreischens in seinem Gehörgang abflaute. Dies waren die Momente, die er an seiner Arbeit liebte. Wenn es ruhig wurde und er den Geruch des frisch geschnittenen Holzes und der Späne inhalieren konnte, dann war es ihm möglich, unangenehme Gedanken beiseitezuschieben und so etwas wie Entspannung zu finden.

Hinter ihm polterte es. Er drehte sich um und runzelte die Stirn, als er die Situation erfasste. Die Tischbeine, die er heute Morgen gedrechselt und sauber an der Wand direkt neben der Drechselbank abgestellt hatte, waren umgefallen. Aus den Augenwinkeln nahm er wahr, wie ein hellroter Schwanz blitzschnell hinter einem von drei Holzstapeln verschwand, die sich vor der seitlichen Fensterfront der Werkstatt in die Höhe türmten und das natürliche Licht empfindlich dämpften.

„Gottverdammter Kater“, brummelte er mürrisch und ging zu den umgestürzten Tischbeinen hinüber, um sie wieder aufzustellen.

Mit deutlich verschlechterter Laune bückte er sich und ergriff das erste Bein. Er schaute es prüfend an, ob die Oberfläche durch den Sturz Schaden genommen hatte. Das Bein war in Ordnung. Er nahm das zweite Bein auf und überprüfte es ebenfalls. Als sein Blick auf das untere Ende des Beins fiel, stutzte er. Der Fuß war großflächig dunkel verfärbt. Die Falten in seiner Stirn vertieften sich, als Thomas mit den Fingern über die Verfärbungen strich. Die Oberfläche fühlte sich feucht an.

Mit dunkler Vorahnung roch er an seinen Fingern. Und er hatte recht: Katzenpisse!
„Scheißkater!“ Der Ausruf war dieses Mal deutlich lauter als das erste Brummeln. Verärgert nahm er jetzt zur Kenntnis, dass sich eine große Pfütze an der Stelle befand, an der er die Beine ursprünglich abgestellt hatte. Weiterhin registrierte er eine zweite Lache unter der Drechselbank und ein verdächtiges Glitzern eines Flüssigkeitsfilms auf der Abdeckung des Antriebsmotors und anderen Metallteilen der Maschine. Thomas spürte, wie die Wut in ihm hochstieg.
„Wenn ich dich erwische, bringe ich dich um“, keuchte er „frisst mir die Haare vom Kopf und macht meine Arbeit kaputt.“

Ärgerlich richtete er sich auf und folgte dem Schwanz, den er vorhin erspäht hatte. Vorsichtig lugte er um den betreffenden Holzstapel herum und sondierte die Lage. Der hellrote Kater saß auf dem langen Fenstersims und leckte sich hingebungsvoll die Pfoten. Thomas hielt seine Wut so gut wie möglich im Zaum und zwängte sich in den schmalen Spalt zwischen Fenster und Bretterstapel. Er näherte sich langsam dem Kater und fixierte konzentriert die rostrote Katze, bereit, jeden Augenblick zuzufassen.

Der Vierbeiner schien zu spüren, dass etwas nicht in Ordnung war. Er hielt in seiner Tätigkeit inne und schaute in Thomas‘ Richtung. Er legte den Kopf ein wenig zur Seite, und es war so etwas wie Verdutztheit in seinem Gesichtsausdruck wiederzufinden. Der stechende Blick aus Thomas‘ tiefliegenden, grünen Augen war ihm offensichtlich nicht ganz geheuer.

Als Thomas zupacken wollte, wandte der Kater sich blitzschnell um und sprang flüchtend vom Fensterbrett herunter. Unglücklicherweise blieb er leicht an einem Brett hängen, welches aus dem Stapel herausragte, so dass er nicht mehr kontrolliert landete. Verwirrt schaute er sich um und schüttelte kurz den Kopf. Thomas erkannte, dass er den Kater nicht mehr mit den Händen greifen konnte, weil er sich in dem engen Gang nicht schnell bücken konnte. Er war aber noch in der Lage, die kurzzeitige Verwirrung des Katers auszunutzen und dem Tier einen mit seinem ganzen Zorn angereicherten heftigen Fußtritt zu versetzen. Der stahlkappenbewehrte Arbeitsschuh erwischte den Kater voll in der Flanke und schleuderte ihn mit aller Wucht gegen die etwa drei Meter entfernte Wand, nicht ohne dass sein Kopf während des Flugs noch am Holzstapel entlang schrammte.

Der Kater sackte an der Wand zu Boden. Seine Benommenheit dauerte aber nur eine halbe Sekunde. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er Thomas an und suchte dann das Weite.
„Papa“, ertönte eine helle Kinderstimme in Thomas‘ Rücken, „was machst du da?“
Thomas versteifte sich. Dann wandte er sich langsam um und sah in die großen Augen seiner kleinen Tochter.